Jemand hatte die Assoziation "Softpornhintergrundmusik". Wie kommt das?
Ist das zu unspektakul?r und minimalistisch -- zu lustlos -- eingespielt? Kann man das heute wirklich noch machen?
Oder vielleicht einfach gerade die Lust, ein Keyboard nicht nur als Eingabeger?t, sondern als Instrument zu verstehen und dabei bewusst altmodische Synthie-Sounds ein zu setzten...
Ich bin auch zwiegespalten aber ich lass es drin. Unbehagen birgt die Chance zur Erkenntnis! Bis dahin bau ich mir weiter Br?cken um dies von einer anderen Seite zu h?ren.
Vielleicht ?u?ert sich auch der K?nstler zu seinem Werk...
Also die Bemerkung "Softpornhintergrundmusik" war wohl eine, f?r meinen grenzwertigen Humor nicht un?bliche ?bertreibung!
Als ich dieses St?ck h?rte, h?tte ich nie vermutet, da? es von [?ramp] ist und habe mich - ?berrascht - daher mal demonstrativ nicht auf eine d?stere Interpretation eingelassen, wie ich das sonst gern tue ! (das bitte schnell und zittrig lesen!)
Das hat nichts mit der Qualit?t der Musik selbst zu tun und sollte auch keineswegs das "drinbleiben" in Frage stellen!
Eher im Gegenteil (entschiedener Gesichtsausdruck/gestikulierend) :
Ich kann es sogar begr??en, da? der Begriff "Dark Ambient" im "Dark Ambient Radio" nicht zu statisch dargestellt wird, sondern vielmehr als zentraler Ausgangspunkt. (rhetorische Pause, 3-4 Sek.)
Es g?be ja noch weitere Beispiele anderer Interpreten, die ich beim Wiederh?ren v?llig anders - ja teils kontr?r - wahrgenommen habe. (nickend)
Mein restlicher Eindruck zu diesem St?ck, und zwar: Ausnahmest?ck unter den mir bekannten v. [?ramp], und - na nennen wir?s mal "hell", macht mich schon sehr interessiert, was sich der K?nstler denn DABEI gedacht hat !!
Aber das ist nat?rlich alles nur Interpretation. (zur?cklehnend)
Zum Schluss m?chte ich noch sagen: *I*want*some*more*!*
Ja, w?rde ich auch gern wissen. Obwohl es immer als Makel erscheint, wenn Kunstwerke einer Erkl?rung ihres Sch?pfers bed?rfen und nicht f?r sich selbst stehen k?nnen. Das w?re eigentlich der Job eines ausgebildeten Kritikers und jeder K?nstler tut eigentlich gut daran, wissend zu schweigen und dar?ber erhaben zu sein. Genauso wie jeder Kunstrezipient ?blicherweise wissend schweigt, wenn er nicht den leisesten Anflug eines Zugangs zum Kunstwerk hat (was nach meiner Beobachtung wohl f?r 90% des Publikums der etablierten Kunstszene zutrifft).
Also kurz: K?nstler muss sich nicht rechtfertigen -- genausowenig wie der Rezipient f?r seine spontanen Assoziationen. Aber interessieren w?rde mich schon, was f?r eine Philosophie dahinter steckt.
Was der K?nstler sich dabei gedacht hat, ist ganz simpel: Livekonzert, kurze Atempause zwischen zwei m?rderischen Sequenzers?tzen kurz vor?m Finale, eine Frage an?s Publikum, wollt ihr noch was mehr? Und weiter geht?s... und dar?berhinaus liebe ich mein olles Rhodes Piano... das Wichtigste beim Musikmachen ist immer noch: Das Spielen(k?nnen)! Das Zweitwichtigste ist, sich nicht eingrenzen zu lassen. "Die Entgrenzung, das Ausufern..."
Das mit dem Softporno finde ich nicht weiter schlimm. Hey, Klaus Schulze und Vangelis haben mit so ?ner Mucke richtig gut Geld verdient? Was ist dagegen einzuwenden? Gegen ausnahmsweise mal?n bi?chen Geldverdienen mit meiner Musik h?tte ich nichts einzuwenden.
Stephen
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@Goten Fixed this side effect of the new php version. Note: In Firefox (or IceCat) any stream link with a semicolon at the end will play directly in the browser, here http://s3.viastrea ming.net:8835/;