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Dark Ambient Radio | Talk | Sonstiges
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Autor Selber komponieren
nexi
Mitglied

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Beiträge: 89
Ort: Neben Wuppertal + Würzburg
Eingetreten: 03.09.06
Eingetragen auf 19-09-2006 21:58
Wollte mal fragen, ob jemand Tipps hat womit man als unerfahrener Musiker anfangen koennte, sprich Hardware/Software, vorallem Stoftware würde mich erstmal interessieren, wer mit welcher Erfahrung hat etc.

Hoffe kriege jetzt keinen auf die Nuss weil ich nicht direkt in einem Musikerforum nachfrage smiley


nexi
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Autor RE: Selber komponieren
DarkAmbient
Technischer Administrator

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Beiträge: 1079
Ort: Hamburg
Eingetreten: 08.02.06
Eingetragen auf 20-09-2006 00:40
Ich hab mir ein UMX-25 Master Keyboard zugelegt. Da war eine abgespeckte Version eines Sequenzers namens Ableton Life dabei. Damit kann man erstmal spielen und wenn man entdeckt, dass es sich lohnt und man dabei bleibt kann man erweitern um ein paar professionellere Instrumente, z.B. Absynth von Native Instruments. Es gibt auf Linux auch ein paar recht gute freie Tools für Soundbastler, mit denen ich aber noch keine Erfahrung gemacht habe.
http://home.arcor.de/tmielke Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
nexi
Mitglied

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Beiträge: 89
Ort: Neben Wuppertal + Würzburg
Eingetreten: 03.09.06
Eingetragen auf 20-09-2006 12:24
danke,

ja Absynth soll wohl ganz interessant sein, hm ja mit Instrumenten ansich ist bei mir vorallem das Spielen ein Problem ok Keyboard koennt ich mich wieder einlernen hab als Kind paar jahre Klavier gespielt und Noten und sowas ist kein Dingen, aber vorallem Würd ich mich erstmal auf Samples irgendwie stüzen muessen denk ich.
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Autor RE: Selber komponieren
eftos
Mitglied

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Beiträge: 3
Ort: Miltenberg
Eingetreten: 19.08.06
Eingetragen auf 24-09-2006 11:54
ich benutze modplug tracker http://www.modplug.com für Null Euro. Samples besorg ich mir im Internet.

das hier ist ein beispiel, original tracker-file, nur mit samples
ftp://ftp.scenesp.org/pub/modulez/Eftos/EFTOS_Lanium.rar

http://www.audiri.com/download/eftos/2099/eftos%20-%20Lanium.mp3

ist kein dark ambient, soll nur als beispiel dienen.


[img]http://people.freenet.de/eftos/img/banner380x70.jpg[/img]

Bearbeitet von eftos auf 24-09-2006 11:57
http://www.eftos.de Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
nexi
Mitglied

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Beiträge: 89
Ort: Neben Wuppertal + Würzburg
Eingetreten: 03.09.06
Eingetragen auf 27-09-2006 10:27
hehe das klingt nach der guten alten demoscene ^^ danke
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Autor RE: Selber komponieren
darknnoiz
Mitglied

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Beiträge: 5
Ort: NRW
Eingetreten: 08.11.06
Eingetragen auf 09-11-2006 00:08
was auch ganz gut ist als plugin ist ATMOSPHERE von spectrasonics...!
245816508 www.darknnoiz.com Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
Atrocitas
Mitglied

Beiträge: 11
Eingetreten: 12.12.06
Eingetragen auf 12-12-2006 03:37
Was du als allererstes erstmal haben mußt ist Kohle und durchstehvermögen, sowie ein Kopf der durch alle Wände geht, sowie verständnissvolle Mitmenschen, und sich bewußt machen, das man Rom nicht an einen tag aufbauen kann.

Ich hab hier schon über 10 000 Euro reingesteckt, und denk mir das müßte ja reichen, tut es aber nicht, irgendwie steckt man doch noch immer mehr rein. Kein Mensch versteht mich, alle sind so entsetzt darüber, das was ich mache (was mich sehr freut, die Leute beschäftigen sich anscheinent damit)

Außerdem denk ich das man auch sich am besten von dieser Welt geistig verabschieden sollte, wenn man dark-ambient macht. Das passt irgendwie dann nicht so zusammen wenn man voll im Leben steht.
Die beste Musik mache ich meißt dann wenns mir richtig scheiße geht.

Also, viel Kohle, selbstmordgedanken und den Willen allen mit seiner lebensweise und Musik auf die Füße zu tretten.
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Autor RE: Selber komponieren
DarkAmbient
Technischer Administrator

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Beiträge: 1079
Ort: Hamburg
Eingetreten: 08.02.06
Eingetragen auf 12-12-2006 13:02
Find ich gut, dass Du die Diskussion in Richtung mentale Voraussetzungen zum Komponieren wendest.

Geistiges Verabschieden allein reicht glaub' ich für kreative Tätigkeit nicht aus...

Idealtypisch lassen sich drei grundlegende Modi menschlicher Existenz unterscheiden: Kampf, Party und der von Dir erwähnte Nihilismus.

- Kampf ist die Konstruktion von Zweck-Mittel-Relationen, die einen auf Spannung hält und für gelegentliche Serotonin-Snacks sorgt -- wohl der Mode, dem die Mehrheit in der Gesellschaft einseitig anhaftet.

- Party ist das Sinnfinden in menschlicher Gesellschaft als Zweck-an-sich (z.B. sich in diesem Forum hier herum zu treiben).

- Nihilismus ist das Bewusstsein über die Nichtigkeit und Sinnlosigkeit aller Existenz (in seiner vollendeten Form vielleicht auch der Existenz von Selbstmordgedanken? smiley )

Die drei stehen in Austausch miteinander und nach meiner Erfahrung ist für einen angemessenen Ausdruck (egal ob als Musik oder auf andere symbolische art) ein ausgewogenes Durcheinander der Formen nötig.

Ist natürlich nur Teil meiner eigenen Lebensphilosophie. Vielleicht ticken andere Menschen da ein bisschen anders als ich... smiley

Bearbeitet von DarkAmbient auf 12-12-2006 13:03
http://home.arcor.de/tmielke Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
Atrocitas
Mitglied

Beiträge: 11
Eingetreten: 12.12.06
Eingetragen auf 12-12-2006 18:14
Geistiges Verabschieden nicht im Sinne von verabschieden der Geistigen fähigkeiten smiley

Eher im Geist von den Dingen an sich, ein banaler Alltag mag mich nicht motivieren irgendetwas auszudrücken.

nach meinen dafürhalten giebt es zwei Arten von Music machen (jetzt mal auf alle Musik bezogen). Da ist auf der einen Seite der Ausdruck der aus den Alltag kommt, aus den leben kommt. Menschen die so sich in Musik ausdrücken, kann man meißt auf Bühnen sehen, teilweise sehr erfolgreich. Da geht es meißt auch darum, was kommt an und was hat Erfolg. Ein nachvollziehbarer Zustand Musik zu machen, man muß Geld verdienen.
Auf der anderen Seite sind da die unbekannten Künstler die halb verhungert *gg* Sachen umsetzen die eh keiner hören mag, weil es halt nicht gewohnt ist. Das sind meißt Menschen die schon längst in irgendwelchen Welten verschwunden sind, obgleich ich sagen muß, das auch solche Menschen mitunter erfolg haben, meißt per Zufall als durch absicht.
Dark Ambient war schon immer Underground im warsten Sinne des Wortes, eine Plattform um gewohnte Bahnen zu verlassen.
Leider zieht hier auch der mainstream schon ein, ein Prozess der bei jeden Stil eintritt, wenn der Stil immer mehr aus der Ecke kommt.
Um nicht im seichten Gewässern zu schwimmen, dazu braucht es mehr als ein Leben in dieser Gesellschaft und in diesen Leben.
Dazu braucht es eher ein Leben hinter dem Spiegel.
Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
DarkAmbient
Technischer Administrator

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Beiträge: 1079
Ort: Hamburg
Eingetreten: 08.02.06
Eingetragen auf 13-12-2006 11:52
Sicher wichtig, dann und wann hinter dem Spiegel zu spuken. Paradoxerweise wird die Musik, sofern sie gesellschaftlich relevant, rezipiert und alsdas existenz ist, in der Welt und für die Welt produziert -- wenn vielleicht auch mit unterscheidbarem Tiefgang. Alles was man hört, hat deshalb immer schon populären Charakter, bezieht sich auf Codes, die zwischen mehreren Menschen existeren -- das gilt auch für Untergrundmusik, nur das die einen kleineren Markt hat. Es mag Leute geben, die so neues exzentrisches Zeug machen, dass es niemand in die Birne bekommt -- zumindest nicht zu Lebzeiten des Künstlers. Und die paar, die in der Lage sind, solches auszugraben und für ein Publikum um zu setzen sind meist eher Interpreten als Genies -- wie Du sagst: Bühnenmenschen (womit ich diese Spezies in keiner Weise herabwürdigen will).

Bearbeitet von DarkAmbient auf 13-12-2006 11:53
http://home.arcor.de/tmielke Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
Atrocitas
Mitglied

Beiträge: 11
Eingetreten: 12.12.06
Eingetragen auf 15-12-2006 16:54
Nja Genie ist wieder etwas was ich anders sehe. ich denke das solche Künstler es geschaft haben, sich so auszudrücken, das sich andere menschen darin wiederfinden. Auch wenn der Künstler anderes im Sinn hatte, denn wir Menschen sind ja "Gestaltmacher" und interpretieren nur die Wirklichkeit aus unseren Unterbewußten heraus. Deshalb haben Independent Musikstücke keinen flüchtigen Charakter, sondern sind für Hörer die nicht oberflächlich in den Tag hineinleben.
Erfolg zu haben kommt nicht aus den Begriff Genie, sondern aus der Interaktion Künstler-Hörer heraus. Somit ist Erfolg nicht nur eine Folge des eigenen Könnens oder der eigenen Künstlerischen Entwicklung, sondern das vermitteln von Interpretierbaren das nicht nur einen einzelnen abnspricht, sondern viele :-)
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Autor RE: Selber komponieren
fleisch
Mitglied

Beiträge: 3
Eingetreten: 19.12.06
Eingetragen auf 19-12-2006 21:45
..
ahoi..
vielleicht kann ich hier ja auch einen kleinen gedanken beisteuern..
..
in meinem fall ist es so dass ich wirklich ausschliesslich für
mich selber musik mache.. also immer gerade das was mir gerade durch
den kopf geht oder was ich für mich selbst experimentell rausfinden will..
..
dass das im lauf der jahre schon auch andere leute ab und zu gern
hören (publikum, auftritte, downloads) oder mit mir gemeinsam was machen wollen (kooperation / vernetzung andere künstler) ergab sich
von selbst....
..
das equipment is auch nebensache denk ich.. ein rechner reicht..
der rest wächst über die jahre.. wenn kein geld für synths da ist ..
muss man halt realgeräusche aufnehmen und verfremden..
und lernt dabei.. entwickelt einen eigenen stil.. in alle richtungen
probieren .. gegen den strich denken.. alles aufnehmen..
eine samplesammlung von sich selber anlegen..
..
nicht für andere sondern für sich selbst komponieren..
dabei bleiben..
.
das is natürlich nur eine sehr persönliche sicht..
ich fahr ganz gut damit..
einen kommerziellen gedanken gabs bei mir ja nie..
denn alle meine tracks sind frei ..daher kein druck..
da tu ich mir natürlich leichter.. is schon klar..
..
DAS FLEISCH
http://www.backlab.at/fleisch/
http://www.backlab.at/fleisch

Bearbeitet von fleisch auf 19-12-2006 21:45
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Autor RE: Selber komponieren
Skymningsfolket
Mitglied

User Avatar

Beiträge: 8
Ort: Leipzig
Eingetreten: 06.08.06
Eingetragen auf 06-01-2007 22:18
Was mir gute Dienste leistet ist und bleibt mein Roland Fantom S, die Wavestation von Korg in Kombination mit 'nem 01/W-FD, ein MAM VF-11 und die Filterbank II von Sherman. Softwareseitig bin ich eher bescheiden:Cubase3, WaveLab6, Samplitude v8, Reason3, FM7 & HALION.
Den Atmosphere von Spectrasonics möchte ich mir auch irgendwann zulegen.
Sehr gut ist auch "OuterLimits" von Zero-G / Best Service - durfte ich probehören - nur ist eben nicht ganz billig.
Deswegen mache ich viel selber - schneide mir Sprachsequenzen im Rhythmus so zurecht, daß sie verfremdet dann eben einen komplett neuen Rhythmus ergeben - etc. Alles, was man braucht, ist um einen herum. Z.B. klingt eine volle neue Propangasflasche mit einem gedämpften Metallgegenstand angeschlagen nun wieder völlig anders als eine halb leere mit einem scharfen Metallgegenstand bearbeitet Flasche - das alles mit einem brauchbaren Mikro (z.B. Rode NT 1A) aufegnommen, ergibt einen guten Effekt - Nebengeräusche sind manchmal sogar stimmungsfördernd...

Erstaunlicherweise fand meine Musik mehr Anklang, als ich entsprechende Videos erstellt habe, welche die Aussage der Stücke nochmal zu verdeutlichen versuchten. Offenbar sind die meisten Menschen eben doch visuell geprägt. Nun habe ich zwar nie für andere die Musik gemacht, aber es hat mich doch gefreut, als meine Geräusche auf Interesse stießen - dier fertigen Stücke sind zwar ein Ergebnis der Zwiesprache mit mir selbst - aber auch eine Art Konfrontation. Zumindest für die anderen. Und das reizt mich an der Sache. Oft wollte man die Geräusche einkategorisieren (welch ein Wort!!) - doch das möchte ich nicht, obwohl ich zwei Projekte habe. Das Endprodukt ist für mich zu komplex, um es in eine Schublade zu stecken, selbst, wenn es vielleicht schon in einer anderen liegt - ich denke das liegt im Ohr des Hörers.
Soll heißen: Sei egoistisch! Bei DEINER Musik - sie ist für Dich, quasi Dein Kind! Auch das entwickelt sich - aber es sollte von Deinem eigenen Willen her entstehen.
Ich möchte, ehrlich gesagt, nie in die Lage geraten, mit meiner Musik Geld verdienen ZU MÜSSEN... Ich glaube, dann wäre sie tot...


Nescis, mi fili, quantilla prudentia mundus regatur.


M.O.P.M.
314112067 http://www.mopm.net Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
strigor
Mitglied

Beiträge: 1
Eingetreten: 08.01.07
Eingetragen auf 10-01-2007 21:22
diese dinge eignen sich gut:
Novation Supernova 2

Yamaha RM1X

Korg MS2000

Roland MC 303

Korg Microkorg

Waldorf Q

korg wavestation (für teppiche perfekt)

Cubase SE

FruityLoops Studio v5.0.1

Midisport 8x8

WaveLab

Sound Forge 6.0


ReBirth RB 338

Native Instrumente

...damit lässt sich ordentlich was auf die beine stellensmiley

Bearbeitet von strigor auf 19-01-2007 11:08
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Autor RE: Selber komponieren
nexi
Mitglied

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Beiträge: 89
Ort: Neben Wuppertal + Würzburg
Eingetreten: 03.09.06
Eingetragen auf 28-03-2007 12:38
hm wie schauts eigentlich mit samples auus? könnt ihr da ne quelle empfehlen? freie/auf cd what ever oder wird das meisste doch eher selber durch synthies/ton aufnahmen etc geschaffen?


[img]http://img136.imageshack.us/img136/7176/sigas4.jpg[/img]
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Autor RE: Selber komponieren
volador
Mitglied

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Beiträge: 283
Eingetreten: 14.07.07
Eingetragen auf 14-07-2007 12:01
hallöchen!

also, ich würde ja von samples eher abraten oder diese zumindest so stark modifizieren, dass sie als solche nicht mehr erkennbar sind. sonst läuft man gefahr, dass man wie alle klingt smiley
empfehlenswert sind auf alle fälle die sachen von native instruments wie absynth etc...

zum komponieren an sich:
bei mir ist das immer eine echt "komsiche" sache... an manchen tagen/zeiten klappt das einfach überhaupt nicht, klingt nicht, ist inspirations- und seelenlos.
wenn es aber klappt, dann ist das gerade so, als ob sich irgendetwas in mich "einklingt" ... als würde ich zu einem "instrument" degradiert, während die seele des stückes von etwas anderem kommt.
erst wenn ich fertig bin "tauch ich wieder auf" und freue mich über das stück smiley
ui, dass klingt jetzt echt psychosmiley aber ist halt so, mal mehr mal weniger.

es grüßt euch: volador

http://www.nagualart.de Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
Tektonik
Mitglied

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Beiträge: 398
Ort: Pudding City, Eastern Westphalia
Eingetreten: 25.02.07
Eingetragen auf 15-07-2007 17:04
Das alles Entscheidende bei Dark Ambient ist der *Klang*. Nichts ist schlimmer, als a ) völlig dämliche Fundstücke von irgendwelchen x-beliebigen Sampling-CDs zu verbraten, die man schon tausendfach bei anderen gehört hat ( ich sage nur: "Distorted Realities", zu hören im Dutzend im Soundtrack zu "The Cube" ) und b ) irgendwelche Plug-Ins wie "Atmosphere" zu verwenden, da diese Klangfarben auch allenthalben auftauchen. Die hochgepriesene "Erebus & Terror" von Bickley & Green ist so ein Beispiel... furchtbar überraschungsarm. *Das* habe ich alles schonmal gehört.

Gerade im DA-Bereich zählt das Talent als Klangentwickler doppelt, weil musikalische Fähigkeiten wie Spieltechnik oder kompositorisches Geschick weit in den Hintergrund treten. Wenn ich da noch völlig einfallslose, z. T. maßlos klischeeüberfrachtete Klanggestaltung höre, durchsetzt mit irgendwelchen willkürlich eingestreuten Cut-Ups von psychotisch daherschwafelnden Geisteskranken oder Snippets aus irgendwelchen Slasherfilmen, ist das für mich ein Grund, um "DA von der Stange" einen weiten Bogen zu schlagen. Und da gibt´s für mein Empfinden mehr, als dem Image eines Genres gut tun kann.

Wie mal der österreichische Produzent Georg Luksch so schön zum Thema "Sampling-CDs" meinte: Eine Sampling-CD einzulegen, weil man auf der Suche nach irgendwelchem Geräusch ist, ist ungefähr so, wie sich eine Tütensuppe mit Wasser zu überbrühen. Da arbeite ich doch lieber selbst zwei Stunden an einer Brühe, die vor sich hinköchelt, aber die habe ich dann auch selbst gemacht. Die schmeckt besser, und das Resultat ist am Ende um Längen befriedigender. Wer´s wörtlich haben will, muß sich die DVD der vorletzten Ausgabe von "sound & recording" reintun.

Alles andere hat m. E. nichts mit Können, sondern nur mit Convenience zu tun. Sehe ich so. Punkt. Keine Diskussion. Musikalische Convenienceprodukte gibt´s da draußen schon dutzendweise, so dutzendhaft, daß ich mir denke, ich möchte eigentlich kein Musiker sein müssen, bei all der Prostitution, die da draußen abgeht. Kann ich mir gleich um´s Arschloch tätowieren lassen "Open 24/7"...

Entscheidend sind nicht tausende von Klangerzeugern im Studio zu haben, die man als Presetschleudern benutzt, weil man sich nie die Mühe gemacht und die Zeit genommen hat, sie nämlich mal gründlich kennenzulernen. Brian Eno macht mit einem Prophet VS oder einem Mini Moog mehr, als manche andere mit Gigabytes an Sampling Libraries und Plug-Ins en Gros. Das geht nur, wenn man sein Equipment kennt. Und eigenständige Klänge bekommt man nur dadurch hin, wenn man sie selbst macht. Also kauft euch Field Recording Equipment und macht irgendwo Aufnahmen "on location", die außer euch keiner hat. Kauft euch *ein* Gerät und lernt das von Grund auf kennen und verstehen, und *dann* kauft erst ein zweites, um das erste zu ergänzen, und lernt das genauso kennen. Und ich rede hier nicht von Geräten in der Preisklasse eines Kleinwagens. Dirk Grützmann von temps perdu? z. B: hat eine CD produziert, auf der ein Typ mit einem Akkordeon (würg! Kastelruther Oberkrainer lassen grüßen!) Dark Ambient macht. Andere Leute nutzen kreatives Sampling von objets trouvées, wieder andere hängen sich ´ne Gitarre um (wie Markus Reuter, Jeff Greinke oder Jeff Pearce) und schauen, welchen Unfug sie damit anstellen können.

Dafür braucht man aber zwei Sachen: Kreativität und die Fähigkeit, um die Ecke aller Konventionen zu denken und zweitens, handwerkliches Geschick und Können. Ohne das geht nichts, und das fehlt für mein Empfinden oftmals im DA-Sektor, weil DA ja so einfach zu machen ist. Einfach das Summen vom Kühlschrank durch´n großen Hallraum, und alle sind glücklich. Mal kann man das ja machen, aber als stilistisches Eichmaß...?

Ach ja, ein bißchen musikalisches Grundwissen kann auch nie schaden... fragt mal den Onkel Phelios, der kann euch da sicherlich mehr zu sagen als ich.

Ich habe gesprochen.

Stephen


"Wer sich am kommerziellen Musikgeschmack orientiert, dient der Reaktion." (Einstürzende Neubauten, 1981)
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Autor RE: Selber komponieren
volador
Mitglied

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Beiträge: 283
Eingetreten: 14.07.07
Eingetragen auf 15-07-2007 17:33
that's it!

schönes posting tektonik!

volador
http://www.nagualart.de Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
qh
Mitglied

Beiträge: 7
Ort: Wilnis, die Niederl�nden
Eingetreten: 16.07.07
Eingetragen auf 16-07-2007 05:47
Eine gute Tipp: Kein Reason benutzen, auch ist es eigentlich gewon 'Gefühl' bekommen für die Synths, wann mann das hat bekommen ist es eigentlich so das mann Klanken kann envisionen und das es eigentlich automatisch auf Gefühl aus dem Synthesizer kommt. Eine gute Tipp ist vielleicht mit verschiedende synths to 'spielen', also, dann lernt men an to fühlen was geschiedet wann man auf die verschiedende knobs sitzt. Es ist vielleicht ein bischen Langweilig, aber so bekommt man gefühl für die synths. Also, es hilft Texten zu lesen über synthesizers und die Basisprincipen zu lernen. Mann kommt natürlich nicht weit als man nicht mit ADSR-envelopen oder filter Freqentzen weißt to handlen.


Entsch�ltigungen f�r einigen Fehler in meinem Deutsch, ich wei�e, meine affliktionen sind ganz slecht und ich weisse nicht von elkes Wort das Genus perfekt. Es ist nicht meine Muttersprache.
bordvolgeitenscheit@poop.com Sende Private Message
Autor RE: Selber komponieren
Tektonik
Mitglied

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Beiträge: 398
Ort: Pudding City, Eastern Westphalia
Eingetreten: 25.02.07
Eingetragen auf 16-07-2007 10:05
qh schrieb:
Eine gute Tipp: Kein Reason benutzen, auch ist es eigentlich gewon 'Gefühl' bekommen für die Synths, wann mann das hat bekommen ist es eigentlich so das mann Klanken kann envisionen und das es eigentlich automatisch auf Gefühl aus dem Synthesizer kommt. Eine gute Tipp ist vielleicht mit verschiedende synths to 'spielen', also, dann lernt men an to fühlen was geschiedet wann man auf die verschiedende knobs sitzt. Es ist vielleicht ein bischen Langweilig, aber so bekommt man gefühl für die synths. Also, es hilft Texten zu lesen über synthesizers und die Basisprincipen zu lernen. Mann kommt natürlich nicht weit als man nicht mit ADSR-envelopen oder filter Freqentzen weißt to handlen.


Hartelijk welkom op de lijst!

Stephen


"Wer sich am kommerziellen Musikgeschmack orientiert, dient der Reaktion." (Einstürzende Neubauten, 1981)
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